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Ansprechpartner

Jessica Jakob

Leiterin Fachbereich IV
Bildung, Qualitätsmanagement

Tel: 0711/2808-1250
Fax:0711/2808-1201

lehrrettungswache@drk-stuttgart.de

DRK-Kreisverband Stuttgart e.V.
Hauptrettungswache
Neckarstr. 143
70190 Stuttgart

Aus- und Fortbildung

Allgemein

Die systematische und regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern, Auszubildenden und Praktikanten dient der Erhaltung und Erweiterung der Fachkompetenz auf dem aktuellen Stand der Notfallmedizin und weiterer Themenbereiche. Ein wichtiges Ziel steht hierbei für die Stärkung der Selbstverantwortung des Einzelnen und Förderung einer Kultur zur Fehlervermeidung und ständigen Verbesserung im Sinne des Qualitätsmanagementsystems.

Jeder Mitarbeiter im Rettungsdienst und Krankentransport soll nach der Ordnung für Aus-, Fort- und Weiterbildung des Deutschen Roten Kreuzes jährlich 30 Fortbildungsstunden absolvieren. Die Themen werden von der Tutorengruppe unter Leitung des verantwortlichen Lehrrettungsassistenten mit Berücksichtigung der Vorschläge von Mitarbeitern und in Absprache mit der Rettungsdienstleitung, so wie dem für die Ausbildung verantwortlichen Arzt, festgelegt.

Inhalte und Themen

  • Entwicklungen in der Notfallmedizin
  • Organisation und Ausrüstung
  • Organisatorische Veränderungen im Rettungsdienst
  • Qualitätspolitik und - ziele
  • Umsetzung und Weiterentwicklung des QMS
  • Gesetzliche Änderungen / Vorgaben (MPG, UVV, ...)
  • Fahrsicherheitstraining / Fahrzeugtechnik
  • Weiterentwicklung erworbener Qualifikationen (Desinfektor, QB, OrgL, LRA, ...)

 

Planung

  • Die Planung einzelner Aus-, Fort- und Weiterbildungen umfasst u.a.:
  • Ziele (Bildungsziele, Erweiterung der Kompetenzen)
  • Methoden
  • Referenten (Intern/Extern)
  • Benötigte Ressourcen (Kosten, Räumlichkeiten, Ausstattung, Unterrichtsmittel,...)
  • Interne Unterstützung (Freistellung, u.ä.)


Nach der Schulung wird die Wirksamkeit beurteilt. Der verantwortliche Lehrrettungsassistent erstellt jeweils im November einen ganzjährigen Fortbildungsplan (Termine, Zeiten, Themen) für das kommende Jahr, der vom Rettungsdienstleiter zu genehmigen ist.

Die Teilnahme an kurzfristigen, auch externen Angeboten, welche auf die 30stündige Pflichtfortbildung angerechnet werden können, steht ebenfalls den Mitarbeitern offen.

Referentenauswahl

Aus-, Fort- und Weiterbildungen werden durch Praktikumsbegleiter oder externe Referenten durchgeführt. Die Auswahl der Referenten erfolgt nach Qualifikation, Themenbereich und Verfügbarkeit durch den verantwortlichen Lehrrettungsassistenten.

Übungsraum

Foto: Rettungswagen

Allen Mitarbeitern, Auszubildenden und Praktikanten steht zu Übungszwecken ein Übungsraum zur Verfügung. Es sind hier verschiedene Stationen (z.B. Intubation, Infusion, Thoraxdrainage, MegaCode) eingerichtet, so dass einzelne Sequenzen bedarfsgerecht geübt werden können.

Praktikumsbegleiter (Tutorengruppe)

Allgemein

Praktikumsbegleiter und Lehrrettungsassistenten (Tutoren) betreuen Praktikanten, Auszubildende und neue Mitarbeiter während des gesamten Praktikumsverlaufs/Einarbeitungsphase nach den aktuellen Richtlinien und der Ordnung für Aus-/ Fort- und Weiterbildung. Sie arbeiten eng mit dem verantwortlichen Lehrrettungsassistenten und dem Kreisverbandsarzt zusammen.

Die Gruppe besteht derzeit aus 35 Rettungsassistenten (RA) mit der Zusatzbezeichnung "Praktikumsbegleiter" und/oder "Lehrrettungsassistent".

Voraussetzungen

  • Mindestens 2-jährige hauptamtliche Berufserfahrung als RA im DRK Rettungsdienst Stuttgart
  • Gute Fachkenntnisse
  • Pädagogisch - methodisches Geschick
  • Soziale Fähigkeiten
  • Motivation
  • Schulung zum "Praktikumsbegleiter Rettungsdienst" und/oder Lehrrettungsassistenten

 

Verantwortung und Aufgaben

  • Einführung des Praktikanten / neuen Mitarbeiters in den Betrieb der Abteilung Rettungsdienst
  • Anleitung und Einarbeitung von Praktikanten sowie neuen Mitarbeitern in ihre Aufgaben anhand der Lernzielkataloge
  • Unterstützung beim Erwerb der Ortskenntnis
  • Unterstützung bei der Bewältigung von psychisch belastenden Einsätzen
  • Ansprechpartner in fachlichen Fragen
  • Unterweisung MPG, UVV, u.ä.
  • Referent bei Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen