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RettungsdienstRettungs-Dienst

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Rettungs-Dienst

Ansprechpartner

Frau
Annett Ostermeier

Tel: 0711-8996-222
Fax: 0711-8996-633
E-Mail: pflegedienst@drkplus-stuttgart.de

Haus auf dem Killesberg
Lehnbachstr. 105
70192 Stuttgart

Mit rund 600.000 Einwohnern und einer Gebietsfläche von knapp 208 km² ist die Landeshauptstadt Stuttgart die größte Stadt Baden-Württembergs. Dicht besiedelte Stadtbezirke, viele Kilometer Straßen und Schienenwege, große Industriebetriebe und der Verkehrsflughafen Stuttgart erfordern einen modernen Rettungsdienst.

Aus diesen 3 Teilen besteht die Not-Fall-Hilfe:

  • Bereitschafts-Dienst von Ärzten.
  • Rettungs-Dienst.
  • Not-Aufnahmen in den Kranken-Häusern.
  • Krankentransport

    Informationen zum Krankentransport
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  • Leitstelle Stuttgart

    Die Integrierte Leitstelle Stuttgart (ILS) und Ihre Aufgabenbereiche
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  • Rettungswachen

    Die Rettungswachen des DRK in Stuttgart
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  • Einsatzfahrzeuge

    Einsatzfahrzeuge des DRK-Stuttgart und ihre Funktion
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  • Intensivtransport

    Alles rund um den ITW und Intensivtransporte
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  • Aus- und Fortbildung

    Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst
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  • Ausbildung zum Notfallsanitäter

    Neues Berufsbild: Notfallsanitäter. Alle Infos zur Bewerbung
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  • Einsatzführungsdienst

    Führt größere und komplexere Einsätze bei denen viele Einsatzmittel oder mehrere Organisationen beteiligt sind
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Auf das DRK ist Verlass!

Patienten und Menschen in Not können sich stets auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen. Der DRK-Rettungsdienst übernimmt neben der Notfallrettung auch Krankentransporte. So haben die Patienten das gute Gefühl, auch bei einer Krankenhausverlegung oder einem anderen notwendigen Transport in den besten Händen zu sein.

Organisation des Rettungsdienstes

Der erste Krankentransport-Dienst wurde in Stuttgart im Mai 1919 mit 5 Krankenwagen aufgenommen. Am 1. Januar 1966 hat der Kreisverband den Krankentransport vom DRK-Landesverband Baden-Württemberg übernommen, in dessen Verantwortung diese Aufgabe bis dahin lag. Seither hat der Kreisverband den Rettungsdienst ständig und konsequent ausgebaut und bereits am 2. November 1970 den Notarztdienst eingerichtet. Die Landeshauptstadt Stuttgart gehört damit zu den ersten Großstädten, wo dieser - für die Notfallversorgung wichtige - Dienst eingeführt wurde.

Von Anfang an wurde für den Notarztdienst das Rendezvous-System gewählt, bei dem der Rettungswagen - unabhängig vom Notarzt - direkt zum Einsatzort fährt, während gleichzeitig das an einem von zehn Krankenhäusern stationierte Notarzteinsatzfahrzeug den jeweils diensthabenden Notarzt aufnimmt und ebenfalls zum Notfallort ausrückt. 
Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge sind mit erfahrenen Rettungsassistenten besetzt und mit allen wichtigen Geräten und Medikamenten ausgestattet.

Durch die mit zehn Häusern relativ große Zahl von am Notarztdienst beteiligten Kliniken und Krankenhäusern bietet das Rendezvous-System entscheidende Vorteile, auch im Hinblick auf kürzere Anfahrtszeit zum Notfallort. Darüber hinaus kann der Notarzt vom Einsatzort direkt zur nächsten Notfallstelle ohne Zeitverlust abberufen werden.
Den Zubringerdienst für die vier ständig eingeteilten Notärzte versehen das Rote Kreuz, die Berufsfeuerwehr Stuttgart und die Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam. Die Diensteinteilung der Notärzte regelt das Referat "Wirtschaft und Krankenhäuser" der Landeshauptstadt Stuttgart. Von 1970 bis 1999 war das Gesundheitsamt für die gesamte Organisation des Notarztdienstes zuständig.
Während früher - entsprechend den damals entwickelten Vorstellungen - die Notärzte nach medizinischen Gesichtspunkten in innere und chirurgische Notfälle eingeteilt waren, erfolgt seit 1986 die Diensteinteilung nur noch standortbezogen. 
Der im Tagesdienst 1999 eingeführte dritte Notarzt wurde vom Roten Kreuz gefahren, seit April 2008 ist die Johanniter-Unfall-Hilfe für diesen Notarzt zuständig. Das DRK übernimmt den Zubringerdienst für den neu eingeteilten vierten Notarzt, der rund um die Uhr seinen Dienst in Stuttgart verrichtet. Im Juni 2010 verabschiedete man sich von dem rollierenden System, bei dem das Notarzteinsatzfahrzeug an der Klinik des diensthabenden Notarztes stand und führte vier feste Notarztstandorte ein. Damit wurde neuen Erkenntnissen auf diesem Gebiet Rechnung getragen und es kommt immer der Notarzt zum Einsatz, der am schnellsten am Notfallort sein kann.

Das erste Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg schuf 1975 die Grundlagen für den flächendeckenden Ausbau des Rettungsdienstes im ganzen Land. Seine Novellierung im Jahre 1983 und der Rettungsdienstplan von 1985 brachten weitere Verbesserungen. Insbesondere wurden damals die Zuständigkeiten durch die Einrichtung von Bereichsausschüssen stärker in die Rettungsdienstbereiche verlagert. Auch die Finanzierung des Rettungsdienstes erhielt solidere Rahmenbedingungen. Die letzte Novellierung des Rettungsdienstgesetzes im Jahr 1998, hatte die wirtschaftliche Trennung von Krankentransport und Notfallrettung sowie die Einführung des Vermittlungsmonopols der Rettungsleitstellen zur Folge.
Der Bereichsausschuss für die Landeshauptstadt Stuttgart hat in seiner Sitzung vom 29. September 1987 den gesetzlich vorgesehenen Bereichsplan für den Rettungsdienst erstellt. Er hat in diesem Plan im wesentlichen die bisher schon vorhandenen Einrichtungen (Leitstelle, Rettungswachen von DRK, JUH, Berufsfeuerwehr der Stadt Stuttgart und MHD) und deren Ausstattung mit Fahrzeugen usw., aufgenommen.
Bedingt durch die Novellierung des Rettungsdienstgesetzes wurde 1999 der Bereichsplan der aktuellen Situation angepasst. Der Anteil des Roten Kreuzes am Rettungsdienst und Krankentransport in Stuttgart liegt bei über 87 %.