IntensivtransportIntensivtransport

Intenstivtransport Stuttgart

Ansprechpartner

Herr
Ralph Schuster
Rettungsdienstleiter

Tel: 0711-2808-1202
Fax: 0711-2808-1201
E-Mail: rettungsdienst@drk-stuttgart.de

Hauptrettungswache
Neckarstr. 143
70190 Stuttgart

Aufwendige Intensivmedizin braucht professionelle menschliche Begleitung. Hier beginnen die Herausforderungen, denen sich unsere Spezialisten für die Verlegungen von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten tagtäglich stellen.

Der DRK-Rettungsdienst Stuttgart verfügt über einen hochmodernen Intensivtransportwagen, kurz ITW, zur Verlegung von Patienten, die auch während des Transports intensivmedizinischer Betreuung bedürfen. Zur Ausrüstung gehören unter anderem spezielle Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen und eine Überwachungseinheit, die die Kontrolle von zahlreichen Vitalparametern zulässt.

Intensivmedizinische Ausstattung

Neben der Standardausstattung, die der eines Rettungswagens und Notarzteinsatzfahrzeuges entspricht, ist der Intensivtransportwagen (ITW) mit diversem Zusatzmaterial und Zusatzmedikamenten bestückt. Herzstück ist das Intensivtragesystem. Zur Überwachung wird ein Multifunktionsmonitor eingesetzt. Dieser bietet neben EKG (Extremitäten- und Brustwandableitungen), SpO² und NIBP auch die Möglichkeit zur Kapnometrie, invasiven Blutdruckmessung und Temperaturmessung. Für die Beatmung werden zwei Beatmungsgeräte vorgehalten. Über sechs Perfusoren und einen Infusomat können die unterschiedlichsten Medikamente verabreicht werden. Ebenfalls befindet sich ein mobiles Blutgasanalysegerät an Bord. Um eventuell weitere benötigte Geräte, wie zum Beispiel für IABP oder ECMO mitführen zu können, sind im Patientenraum mehrere Befestigungsschienen montiert. Auch führen wir ein Kinderrückhaltesystem und diverse Gurtsysteme zur Sicherung medizinischer Geräte mit.

Bild: K. Oborny (DRK)
Ausstattung des ITW Stuttgart

Besatzung

Besetzt wird das Fahrzeug mit jeweils zwei Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitätern, die mindestens über eine Zusatzausbildung (DIVI-Kurs) für den Intensivtransport verfügen. Teilweise hat das nichtärztliche Personal auch die Ausbildung zur Intensivpflegekraft und zum Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitäter. Die Ärzte, die vom Katharinenhospital (Klinikum Stuttgart) gestellt werden, haben alle den Fachkundenachweis Rettungsdienst. Diese Ärzte sind im Notarztdienst und auf der Intensivstation erfahren und gehören fast ausschließlich dem Fachbereich der Anästhesiologie an.

  • Anforderung des ITW

    Die Disposition der ITW und Hubschrauber in Baden-Württemberg übernimmt die Zentrale Koordinierungsstelle Intensivtransport Baden-Württemberg (ZKS). Diese wird von der DRF-Luftrettung und dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Bühl-Achern gemeinsam betrieben.

    Telefonisch erreichen Sie die ZKS unter: 07 11 / 70 07 - 77 77.
    (Die ZKS ist montags bis freitags zwischen 6 und 22 Uhr, am Wochenende und feiertags von 7 Uhr bis Sonnenuntergang erreichbar. Für Intensivtransporte außerhalb dieser Zeit wenden Sie sich bitte direkt an Ihre örtliche Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 19 222.)

    Die gegenüber der ZKS gemachten Angaben werden unverzüglich an das beauftragte Intensivtransportmittel weitergegeben. Es folgt ein direktes Arzt-zu-Arzt-Gespräch mit dem transportbegleitenden Arzt.
    Für Fragen zur medizinischen Dringlichkeit und Wertigkeit, steht den Disponenten der ZKS ein ärztlicher Hintergrunddienst als Ansprechpartner zur Verfügung. 

    Als Grundsätze für die Disposition von Intensiv-Transportmitteln gelten:
    ITW: Patiententransportstrecke bis 60 km oder Patiententransportdauer bis 60 min.
    ITH: Patiententransportstrecke über 60 km oder Patiententransportdauer über 60 min.

  • Benötigte Angaben zur Anforderung

    Zur Koordinierung des Transportes benötigt die ZKS folgende Angaben von Ihnen:

    • Zeitfenster bzw. geplanter Zeitpunkt der Verlegung
    • Patientendaten mit Gewicht und Größe (Achtung: Gewichtslimite für ITH und ITW!)
    • Namen und Telefonnummern der Ansprechpartner in Abgabe- und Aufnahmeklinik
    • Name der Stationen in abgebender und aufnehmender Klinik
    • Haupt- und ggf. wichtige Nebendiagnosen
    • Respiratorische Situation (Beatmungsmodus, ggf. aktuelle BGA)
    • Hämodynamische Situation (aktueller Blutdruck, Katecholamine, Schrittmacher, etc.)
    • Aktuelle Medikation
    • Anzahl der benötigten Perfusoren
    • Besonderheiten: Infektion, IABP, ECMO, ...
    • Genehmigung des Kostenträgers, wenn erforderlich