Im Rahmen archäologischer Ausgrabungen wurde gestern Nachmittag eine Fliegerbombe entdeckt. Nach einer gemeinsamen Lagebewertung durch den Kampfmittelräumdienst wurde entschieden, den Blindgänger vor Ort zu entschärfen. Hierfür war die Evakuierung des betroffenen Bereichs erforderlich.
Das Deutsche Rote Kreuz war mit der Einsatzeinheit 2 und rund 15 Einsatzkräften im Einsatz. Aufgabe der Helferinnen und Helfer war insbesondere die Betreuung von Betroffenen aus dem Evakuierungsgebiet. Darüber hinaus unterstützte das DRK den Transport von vier nicht gehfähigen Personen, die sicher aus dem betroffenen Bereich gebracht wurden. Zudem war auch der Rettungsdienst des DRK Stuttgart mit dem Organisatorischem Leiter Rettungsdienst, der Führungsunterstützung (ELW 2) und moderner Drohnentechnik im Einsatz.
Zur psychosozialen Betreuung stand das Kriseninterventionsteam der Johanniter vor Ort bereit und unterstützte betroffene Bürgerinnen und Bürger.
Von der Evakuierung waren insgesamt rund 500 Einwohnerinnen und Einwohner betroffen. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen verlief reibungslos.
Die Entschärfung der Bombe konnte erfolgreich und ohne besondere Vorkommnisse abgeschlossen werden. Nach Freigabe des Bereichs konnten die Evakuierten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Das DRK bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften.

