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Erfolgreiche Bombenentschärfung in Degerloch-Hoffeld

Am Sonntag, 29. März 2026, wurde in Stuttgart-Degerloch (Hoffeld) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Rund 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner mussten im Zuge der Sicherheitsmaßnahmen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Von der Evakuierung betroffen war auch das Alten- und Pflegeheim Lothar-Christmann-Haus. Der Transport und die sichere Unterbringung der Bewohnerinnen und Bewohner stellten einen zentralen Bestandteil des Einsatzes dar.

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Stuttgart waren umfassend im Einsatz und wirkten maßgeblich an den Maßnahmen mit. Außerhalb des Sicherheitsradius richtete die DRK-Bereitschaft Ost mit 15 Einsatzkräften eine Betreuungsstelle ein und betreute die Evakuierten während der gesamten Einsatzdauer.

Zusätzlich waren rund 17 Einsatzkräfte aus den Bereitschaften Plieningen, Möhringen, Degerloch, Vaihingen und Feuerbach im Einsatz. Mit Krankentransportwagen und Mannschaftstransportwagen unterstützten sie den Transport sowohl sitzender als auch liegender Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims.

Der Einsatz begann am frühen Morgen gegen 7:00 Uhr und konnte nach erfolgreicher Entschärfung gegen 16:30 Uhr beendet werden.

Dank des koordinierten Zusammenwirkens aller beteiligten Organisationen unter der Leitung der Feuerwehr Stuttgart verliefen sowohl die Evakuierung als auch die Entschärfung reibungslos und ohne Zwischenfälle.