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Fiaccolata 2026 macht Halt im Stuttgarter Westen

Die Fiaccolata 2026 verläuft auch durch Stuttgart: Am Dienstag hat das „Licht der Menschlichkeit“ Station in der Hasenbergsteige im Stuttgarter Westen gemacht. Dort verbrachte einst Rotkreuz-Gründer Henry Dunant zehn Jahre seines Lebens. Heute erinnert eine Stele mit fünf weißen Quadern aus Carrara-Marmor an Dunant und seine wichtigsten Stuttgarter Wegbegleiter.

Zusammen mit Oberin Anne-Katrin Gerhardts von der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz haben wir die Stele besucht. Und ganz klar wurde, dass alle Versammelten nach wie vor für die zeitlosen Grundsätze von Henry Dunant brennen:

  • die „immerwährende Menschlichkeit“ (Anne-Katrin Gerhardts),
  • die „Durchsetzung des humanitären Völkerrechts“ (Christian B. Schad, Konventionsbeauftragter des DRK Stuttgarts und des Landesverbands Baden-Württemberg)
  • „die Hilfe am Menschen und für die Gemeinschaft“ (Helge Grassl, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter),
  • die „Krisenvorsorge und den Bevölkerungsschutz“ (Christian Fuchs, stellvertretender Rotkreuzbeauftragter),
  • die „Verantwortung füreinander und den Zusammenhalt“ (Ulrike Zich, Vizepräsidentin DRK Stuttgart),
    „den Menschen zu helfen“ (Heike Montini, Kreissozialleiterin)
  • die „Bereitschaften, die Gemeinschaft und das Ehrenamt“ (Matthias Jürgens, Bereitschaftsleitung Feuerbach/Botnang).

    Die Fiaccolata (ital. für Fackelzug) ist eine seit 1992 jährlich stattfindende Gedenkfeier, bei der Tausende Helfer Ende Juni in Norditalien zusammenkommen, um der Opfer der blutigen Schlacht von 1859 und den Geburtsstunden des Roten Kreuzes zu gedenken.