· Aktuelle Meldungen

Hochansteckende Krankheiten: Gemeinsames Üben für den Ernstfall

DRK und Feuerwehr Stuttgart haben gemeinsam für den Ernstfall bei hochansteckenden Krankheiten geübt. Im September trainierten die Rettungswache 2 des DRK Stuttgart und die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr Stuttgart den Transport eines Patienten mit einer hochansteckenden, lebensbedrohlichen Erkrankung.

Worum geht es?
Fachleute sprechen von „HCID“ (High Consequence Infectious Diseases). Gemeint sind sehr seltene, aber gefährliche Krankheiten wie zum Beispiel Ebola. Solche Patienten werden von speziell ausgebildeten Rettungsteams des DRK Stuttgart in Gebläseschutzanzügen und mit einem Sonderfahrzeug dem I-RTW (Infektionsschutzrettungswagen, betrieben durch die RW 2) in eine Spezialklinik wie z.B. dem Robert-Bosch-Krankenhaus, gebracht.

Was wurde geübt?
Im Mittelpunkt stand die Dekontamination, also die gründliche Reinigung und Desinfektion der Einsatzkräfte nach dem Kontakt mit dem Patienten. Sie ist nötig, bevor die Helfer ihre Schutzanzüge sicher ablegen können, zum Beispiel wenn ein Team während eines längeren Einsatzes abgelöst wird. Die Feuerwehr übernimmt dabei die Dekontamination, der Rettungsdienst die Versorgung des Patienten. Beide Seiten müssen dafür Hand in Hand arbeiten.

Ergebnis
Die Übung verlief erfolgreich. Die Beteiligten haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, mit denen die Abläufe weiter verbessert werden. Wir danken allen Beteiligten für Ihr tolles Engagement!