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Schwierige Einsätze während der Gluthitze für die Rettungskräfte

Die langanhaltenden Extremtemperaturen in Stuttgart haben für den Rettungsdienst nicht nur viele hitzebedingte Einsätze bedeutet. Die Retterinnen und Retter in ihrer Schutzkleidung mussten auch selbst mit dem Wetter klarkommen, wie DRK-Rettungsdienstleiter Ralph Schuster in einem Zeitungespräch verdeutlichte.

Eine Kollegin des Rettungsdiensts sei im Einsatz kollabiert, so der Rettungsdienstleiter.  „Sie ist medizinisch versorgt und dann nach Hause geschickt worden“, sagte Schuster. Generell stellte er fest: „Wir haben die Vorhaltung an Fahrzeugen und Einsatzkräften in Zusammenarbeit mit den anderen Rettungsorganisationen zeitweise deutlich aufgestockt.“ Glücklicherweise seien die meisten hitzebedingten Fahrten nicht kritisch gewesen.

Für die eigenen Mitarbeitenden habe man getan, was möglich sei, so Schuster im Gespräch mit der Zeitung (hier geht's zum Artikel). In der Hauptrettungswache an der Neckarstraße gibt es einen klimatisierten Raum, der für Ruhepausen genutzt werden konnte. Zudem wurde versucht, häufigere und längere Pausen zu ermöglichen, was angesichts der vielen Einsätze allerdings schwierig war. In den Gebäuden wurde mit Ventilatoren und Trinkwasserspendern gearbeitet.

Hitzewarnungen ernstnehmen

Bereits bei Ausrufung der Außergewöhnlichen Einsatzlage für die Stadt durch die Branddirektion Stuttgart als unterer Katastrophenschutzbehörde am Samstag hatte das DRK Stuttgart dazu aufgerufen, die Hitzewarnungen ernstzunehmen. „Unsere Mitarbeitenden arbeiten seit Tagen unter extremen Bedingungen an der Belastungsgrenze. Wir reagieren auf die äußerst dynamische Lage und haben vorsorglich zusätzliche Kräfte mobilisiert. Mein Aufruf: Bitte nehmen Sie die behördlichen Warnungen ernst. Jede und jeder Einzelne kann durch richtiges Verhalten sich selbst schützen und unsere Einsatzkräfte spürbar entlasten,“ wird Rettungsdienstleiter Ralph Schuster in der Pressemitteilung der Stadt zitiert.

Bevölkerungsschutzkräfte im Einsatz

In der städtischen Pressemitteilung am Sonntag wurde nocheinmal erklärt, dass die Ausrufung einer Außergewöhnlichen Einsatzlage es ermöglicht, weitere Ressourcen des Katastrophenschutzes hinzuzuziehen. Im Einsatz waren zum Beispiel zwei Krankentransportwagen des Bevölkerungsschutzes der 2. Einsatzeinheit Stuttgart der DRK-Bereitschaft Feuerbach.

DANKE

Der größte Dank, Respekt und die größte Anerkennung gilt allen DRK-Kräften, die im Rettungsdienst, im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst, in den Seniorenzentren, in der ambulanten Pflege, im Hausnotruf und im Einsatz mit dem Hitzebus dafür gesorgt haben, dass die langandauernde Hitzeperiode in Stuttgart bewältigt werden konnte.