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Trauer um Dr. Volkmar Schön

DRK Stuttgart / dä
Dr. Volkmar Schön bei seinem Vortrag auf der Kreisversammlung des DRK Stuttgart im November 2025 in Stuttgart-Möhringen

Was für ein Verlust: Das DRK Stuttgart trauert um Dr. Volkmar Schön. Noch im vergangenen Jahr hatten wir das große Glück, den ehemaligen Vizepräsidenten und das Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes bei unserer Kreisversammlung in Stuttgart-Möhringen als Redner erleben zu dürfen. Nun ist der Hamburger, der sich seit 1975 im Deutschen Roten Kreuz engagierte, im Alter von nur 69 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben, wie das Generalsekretariat in Berlin mitteilt.

Mit Herzblut für das DRK engagiert

Bei seinem Auftritt im November 2025 in Stuttgart-Möhringen war für alle über 100 Versammelten spürbar, dass hier ein leidenschaftlicher Rotkreuzler sprach, der sich mit viel Herzblut nach wie vor für die Verbreitung von Henry-Dunants-Ideen einsetzte. 

Vortrag auf der Kreisversammlung 2025

Dr. Volkmar Schön hatte sich in seinem Vortrag auf Anregung unseres Konventionsbeauftragten Christian Schad mit der Basis der Rotkreuzarbeit beschäftigt, den weltweit gleichermaßen gültigen sieben Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbwegung. Mit unglaublicher Detailkenntnis brachte er dem versammelten Publikum noch einmal die Relevanz dieser Grundsätze nahe.

“Die Hülfe naht!”

Er endete seinen Vortrag mit dem Auszug aus einem Buch, das 1867  der ehemalige Feldhospitalkommandant und Hauptmann Julius Naundorff, publizierte - und das offensichtlich genau das zusammenfasste, was auch er dachte: 
"Ein jedes menschliche Werk besitzt mehr oder minder die Eigenschaften der menschlichen Natur: Mängel und Schwäche! Aber ein Werk, das ein anderes Ziel sich nicht gesetzt hat, als für das Wohl seiner Mitbürger, für deren Rettung und Hülfe in Noth und Gefahr zu wirken und zu sprechen, verdient um dieses Zweckes willen eine wohlmeinende Nachsicht. … Die Hülfe naht! Das ist das rothe Kreuz…"

DANKE!

Wir danken Dr. Volkmar Schön, dass er die Rotkreuzbewegung so viele Jahre so wertvoll bereichert hat und wir das Glück hatten, ihn direkt erleben zu dürfen. 

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen sowie allen Menschen, die ihm verbunden waren.