Heute Morgen gegen 07.30 Uhr ist es an der Ausfahrt der DRK Hauptrettungswache am Stöckach zu einer Sachbeschädigung an einem Krankentransportwagen gekommen. Das Fahrzeug wurde beim Ausrücken zu einem Einsatz durch einen Passanten erheblich im Frontbereich beschädigt. Der Angriff erfolgte völlig unvermittelt und ohne erkennbaren Grund.
Null-Toleranz bei Übergriffen
Der Krankentransportwagen ist nicht mehr einsatzfähig und musste außer Dienst genommen werden. Ralph Schuster, Leiter des DRK-Rettungsdienstes in Stuttgart, sagt dazu. "Null-Toleranz: Für solches Verhalten gibt es weder Rechtfertigung noch Verständnis. Der Vorfall wurde konsequent zur Anzeige gebracht."
Zunehmende Aggressionen
Seit Jahren stellt das DRK zunehmende Aggressionen gegenüber Einsatzkräften des Rettungsdienstes fest. Allein 2025 hat das DRK Stuttgart bei 18 Vorfällen Strafantrag gestellt. Weshalb gerade der Rettungsdienst, dessen gesetzliche Aufgabe es ist, Leben zu retten und schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, immer wieder attackiert wird, ist für die Helferinnen und Helfer nicht nachvollziehbar. Darunter leidet auch die Attraktivität dieser Berufe, auf die die Gesellschaft zur Daseinsvorsorge angewiesen ist.
Werben für Rücksichtnahme
"Wir werben für Rücksichtnahme, Verpflichtung zur Hilfe und ein respektvolles Miteinander. Schließlich sitzen in unseren Fahrzeugen Menschen, die einen essenziellen Dienst für alle leisten und rund um die Uhr für die Sicherheit, Gesundheit und Mobilität in der Landeshauptstadt sorgen", sagt Rettungsdienst-Leiter Ralph Schuster.
